Progress – Teil 10

Es wird gearbeitet, aber eben nur sehr langsam. Aufgehalten hat mich das bis jetzt nie, darum hier ein Bild von der Hauptstadt des siebten Kontinents Delandao:
EK Delandao City
Die Stadt ist unterteilt in 7 Bezirke:
– Nord
– Süd
– Nordwesten
– Südwesten
– Nordosten
– Südosten
– Zentraler Marktplatz

Ihr seht wahschreinlich schon, dass diese riesigen Gebäude mit ihren unregelmäßigen Rastern nicht in ein kleines Chipset passen können. Tun sie auch nicht. Wie mache ich das also? Hier meine Vorgehensweise:

1. Alle Häuser werden auf ein Panorama geklatscht und in den Panorama-Ordner des Makers reinkopiert. Wichtig: Das Panorama muss in Breite und Höhe ein Vielfaches von 16 sein, bspw. 768×720 Pixel.

2. 768 und 720 geteilt durch 16 ergeben 48×45 Kästchen, also die Größe der Map im Maker (aus dem Grund, weil dort ein Kästchen 16 Pixeln entspricht). Das Panorama sieht so aus:
Delandao oben links

3. Nun fange ich an, mit einem Chipset drumherum zu mappen. Erst die Burgwände, dann die Häuserzäune und schließlich die Straße, welche durch die Stadt führt. Dann wird das Panorama gelöscht und als Picture wiederverwendet. Grund ist, Panoramen lassen sich von allem bedecken (below hero), während Pictures alles andere überdecken (above hero). Ein weiterer Unterschied ist, dass Panoramen im Maker sichtbar sind (mit der richtigen Map-Größe). Pictures dagegen werden erst beim Testplay sichtbar (siehe Screenshot 1) und sind im Maker selbst nicht zu sehen.

4. Ohne Panorama und mit Picture sieht das im Maker dann auch folgendermaßen aus:
Delandao Maker
Die Türen sind aus dem Picture rausgeschnitten und ins Chipset eingefügt worden. Sonst wird Jenny überdeckt, wenn sie vor der Tür steht.

Und so mache ich das mit jeder Map. Ab und zu müssen auch mal zwei Pictures ran, um die Häuser anders zu verteilen. Das ist wichtig, um unter dem 256-Farben-Limit zu bleiben. Sonst sind Qualitätseinbußen die Folge wie bspw. Verfärbungen oder kaputte Farbverläufe.

Nebenbei schreibe ich auch wieder Dialoge, wo mir dann meistens auch Zusätze zum Gameplay einfallen. Die sorgen dann auch wieder für ein bisschen Abwechslung.

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Der dritte Kontinent – Brand

Die Pausen zwischen den Beiträgen werden spürbar länger, da ich nicht Lust habe, jeden Tag etwas zu schreiben (ganz zu Anfang hatte ich das noch versucht, aber es macht auf lange Sicht keinen Sinn). Zudem ist die Ressourcenbeschaffung langwierig, aber jetzt ist es geschafft. Nur noch das Schloss und die Stadt von Kontinent 7 benötigen Material, der Rest des Kontinents kann in punkto Chipset-Kapazitäten als erledigt betrachtet werden. Hier sind die Ergebnisse meiner Arbeit:
https://www.spriters-resource.com/snes/secretevermore/
Das meiste davon ist bereits Jahre alt, neu sind u. a. der Sumpf, die Kanalisation und der Main District (Glaskuppel-Hubs) sowie mehrere futuristische Beispielmaps mit ihren Tiles.

Jetzt aber weiter zum dritten Kontinent Brand. Dieser ist wie schon Kontinent 1 (Jesario) mit einer Oberwelt versehen, von der man sich zu einzelnen Ortschaften hinbegeben kann. Thematisch handelt es sich um einen Wüstenkontinent.
brand

1 – Granitorium
Ein gewaltiges quadratisch geformtes Gebäude aus massivem Sandstein und einer kreisrunden Öffnung im Dach, groß genug für einen landenden Raumgleiter. Dieser Ort markiert die Ankunft der Gruppe.

2 – Ödium-Palast
Mit dem Wort „Gigantomanie“ lässt sich dieses prächtige Bauwerk am ehesten beschreiben, dazu kommen noch die ausgedehten Ödium-Katakomben des Palastes.

3 – Wüst Eldena
Die einzige „richtige“ Stadt auf Brand ist auch ein Hort für allerlei fieses Gesindel.

4 – Söldnerviertel
Ein gestrandetes Schiff und ein paar Zelte beheimaten sowohl Flüchtlinge als auch die Namensgeber dieses Viertels. Trotz sengender Hitze wachsen hier viele tropische Pflanzen.

5 – Mechatroniker-Viertel
Ohne Metall und Dampf geht hier gar nichts. Die Bewohner sind sowohl kleine Heinzelmännchen als auch einige Flüchtlinge, welche als Assistenten und Lehrlinge dienen.

6 – Ehrengrab
Bewacht von der aggressiven Leiche eines ehemaligen Schwerkämpfers, liegt dieses Mausoleum inmitten der Wüste dieses Kontinents. Die Katakomben mit ihrem ausgedehnten Höhlensystem dienen zudem einem alten König als letzte Ruhestätte.

7 – Drachenei-Basar
Wenn die Gruppe hier schon nichts aus dem reichhaltigen Sortiment kauft, so lassen sich hier doch eine Menge Leute kennenlernen. Namensgeber ist das charakteristische Riesenei, dessen Herkunft unbekannt ist.

8 – Sonnenfels
Nicht nur die Garnelentrolle leben hier, der Sonnenfels verbindet zudem den Norden und den Süden des Kontinents. Hoch oben thront das Schmordrachenkastell, auch ein Zugang zur Illusionsfeste ist hier irgendwo versteckt. Von Norden kommend, lässt sich zudem die Liebeshöhle besichtigen.

9 – Illusionsfeste
Nicht ohne weiteres zu erreichen, ist über diese mysteriöse Festung so gut wie nichts bekannt. Gerüchten zufolge soll sie ihrem Namen alle Ehre machen und die Besucher mit ihren eigenen Gedanken konfrontieren.

10 – Schmordrachen-Kastell
Was das Tarragon-Kastell für Jesario ist, stellt das Schmordrachen-Kastell für Brand dar. Hier wacht die Elite des Landes über den Zugang zur jeweils anderen Seite des Kontinents und greift im Notfall auch gegen schwere Bedrohungen durch.

11 – Liebeshöhle
Eine in den Stein gehauene architektonische Meisterleistung. In alten Zeiten diente sie dazu, den Fortbestand einer Hochkultur zu sichern, heute jedoch sind diese Rituale weitestgehend vergessen.

12 – Ausgrabung
Hier wird gebuddelt, sowohl nach Ressourcen als auch nach verstecken Zugängen in die Unterwelt des Kontinents.

13 – Lustschloss
Ein Etablissement für die gewissen Stunden, auch die Gruppe kommt hier voll auf ihre Kosten 😉

14 – Chaosgrotte
Eine gegerbt aussehende und streng riechende Höhle. Ein paar Chaospilze fristen dort ihr Dasein.

15 – Melee-Farm
Happy Birthday! Die mit Abstand größte Geburtstagsparty des gesamten Kontinents wird hier gefeiert. Fast alle Besucher sind kostümiert, aber rein kommt hier nicht jeder.

16 – Oase Curiosa
Ein Ort zum Entspannen, unter Umständen lassen sich auch ein paar bekannte Gesichter treffen.

17 – Patatos
Die Wüstennomaden leben in der Nähe von alten Ruinen in ihren Zelten, ständig auf der Durchreise.

18 – Goren Tess‘ Schiff
Auch hier kommt man nicht ohne weiteres hin, eine Art Transportgerätschaft könnte sich aber durchaus als nützlich erweisen. Sind diverse Kartenstücke auf den vorherigen Kontinenten gesammelt worden, lässt sich auch ein Besuch bei diversen Bonusgebieten absolvieren.

19 – Wal
Von außen sieht man vielleicht 10%, aber dieser Wal ist riesig. Und mit allerlei Parasiten infiziert. Sogar ein paar Schiffbrüchige lassen sich hier auftreiben.

20 – Turm von Babel
Mehrere Stockwerke, mehrere Prüfungen. Der Turm selbst befindet sich auf einer aufgetauchten Insel, zudem haben sich bereits einige Söldner daran gemacht, dem Turm seine Schätze zu entreißen.

21 – Mondhöhle
Die letzte Prüfung des Meridian Brand beinhaltet den Besuch der Mondhöhle. Niemand weiß, was hier auf die Gruppe lauert. Oder etwa nicht?

Progress – Teil 9

Trotz einer Woche Ferien komme ich nur sehr langsam voran. Technische bzw. futuristische Chipsets sind wie gesagt meine große Schwäche. Mittlerweile weiß ich aber relativ genau, wie die Forschungsanlage mit ihren Glaskuppeln aussehen soll und habe auch schon das Material dafür organisiert.

Die Rohversionen gibt es hier:
https://www.spriters-resource.com/snes/secretevermore/sheet/84631/
https://www.spriters-resource.com/snes/secretevermore/sheet/84614/

Die Problematik war bisher, wie das Glas dargestellt werden soll. Bisher hatte ich an einem Overlay gefeilt, etwa durch transparente Objekte oder gleich als Picture-Überzug. In Secret of Evermore (SNES) dagegen werden einfach nur umgefärbte Tiles und Charaktere benutzt, um eine Illusion von Glas zu erzeugen. Diese elegante Methode werde ich nun ebenfalls benutzen.

Progress – Teil 8

Das Fabrikinnere ist nun endlich fertig (ungetestet):
delandao-fabrik-inneres
Die Elemente stammen hauptsächlich aus Terranigma, kleinere Sachen wie einige Autotiles sind von Refmap. Die Animationen müssen noch Charsets konvertiert werden, die unverarbeiteten Originale sind hier zu finden:
https://www.spriters-resource.com/snes/terranigma/sheet/84461/
https://www.spriters-resource.com/snes/terranigma/sheet/84514/

Das Chipset hier stellt mehr eine Produktionsanlage dar. Ich plane noch eine zweite High-Tech-Einrichtung, die aber futuristischer und deutlich heller sein soll. Diese ist im Grunde eine riesige Glaskuppel, was ich aber nicht darstellen kann. Ich überlege deshalb, ob ich die Innenräume nicht wie in Secret of Evermore’s Assitopia gestalte, d. h. Mini-Glaskuppeln verbunden mit durchsichtigen Röhren und auf Robotstelzen aufgestellt.

Aber mal schauen. Momentan bin ich einfach nur froh, dass die Liste an benötigten Chipsets weniger wird.

Edit:
Das Chipset hat definitiv einige Fehler, ein paar violette Tiles sollen eigentlich grau sein und hier und da muss ich noch manuell umfärben, damit sich das Chipset insgesamt harmonischer gibt. Fürs erste lasse ichs aber so, erstmal bin ich zufrieden dass der Kram fertig geworden ist.

Progress – Teil 7

Der geplante Urlaub kommt nun doch erst nächste Woche, daher wird nur sporadisch weiter an EK gearbeitet.

Momentan konzentriere ich mich auf die Zusammenstellung einiger Maps aus Terranigma (SNES), um diese später in Chipsets zu übertragen. Bei diesen Maps handelt es sich um Beruga’s Labor sowie den Laborturm.

Hier ist einer von vier fertiggestellten Sheets:
https://www.spriters-resource.com/snes/terranigma/sheet/84461/
Dieser beinhaltet zudem sämtliche Animationen aus dem Laborbereich. Der Turm selber hat wieder ein paar andere Sachen zu bieten, die ich gerne verbauen möchte.

Da der Prozess sehr zäh ist, werde ich mich wohl erst wieder melden, wenn das Chipset fertig ist.

Progress – Teil 6

Es war eine schwere Geburt, aber nun ist es vollbracht:
delandao-fabrik
Moderne Sets sind eine klare Schwäche von mir. Es ist lange her, dass ich solange bei der Auswahl der Assets überlegen musste. Letztendlich habe ich mich am Overworld Tile der Fabrik orientiert und mich für eine dunkelbraune Erscheinung entschieden. Für den Kontrast gabs dann die violetten Rohre, gelben Boxen und hellblauen Assets des Computers.

Das Chipset selbst ist eine Mischung aus vielen verschiedenen Stilen, u. a. Lunar: Silver Star Story Complete (Schlot, Dach-Apparate), Tales of Phantasia (Boden), Chrono Trigger (Wände) & Refmap (Fliesen, Boxen, Ziegel, Fässer, etc.).

Die beschriebene Ventilator-Animation dagegen ist bereits im Charset und sonst unbearbeitet auch hier zu finden:
http://www.spriters-resource.com/playstation/lunarssc/sheet/84355/

Der zweite Kontinent – Isla Mondena

Nach einer kleinen Pause geht es nun weiter mit der Vorstellung aller sieben Kontinente. Am Spiel selbst hat sich seit dem Höhlenchipset nichts bewegt, da ich mich um andere Dinge kümmern musste. Da ich nun auch Ferien habe, werde ich wohl wieder mehr tun können.

Nun aber zur Isla Mondena, insgesamt gibt es 20 besuchbare Areale und im Gegensatz zum ersten Kontinent keine betretbare Oberwelt. Stattdessen sind die Gebiete direkt miteinander verbunden.
isla-mondena

1 – Kaserne Merryll
Eine Vorhut zum Schloss hin, schwer bewacht mit Soldaten und einem speziell ausgebildeten Panzerdämon namens Krackatoa. Sogar der General hat hier sein Haus.

2 – Schloss Merryll
Sogar noch schwerer bewacht als die Kaserne, residieren hier König, Königin und Prinzessin Merryll.

3 – Eleonovas Schiff
Im Gegensatz zu Jesario lässt sich das Schiff auf der Isla Mondena so oft besuchen wie man will. Es liegt am Naturhafen fest.

4 – Schneewald
Ein klippenhaftes und lichtes Wäldchen, welches vom Hafen aus nach Viol und zum Friedhof führt.

5 – Gossbalds Friedhof
Da die Toten aufgrund des gefrorenen Bodens nicht begraben werden können, liegen ihre Särge oberhalb der Erde.

6 – Viol
Ein kleines Dörfchen in einer relativ ungemütlichen Gegend. Die Schenke ist mit weitem Abstand am besten besucht, vorzugsweise von den Matrosen angekommener Schiffe.

7 – Gefrierpass
Nördlich von Viol gelegen, verbindet dieser Pass sowohl Dr. Bulbas Haus, als auch den Eingang zu Feuerberg, Skeletthöhle, Engelsrefugium und Armins Schmiede.

8 – Dr. Bulbas Haus
Das Haus des Dorfarztes Dr. Bulba, ein guter Freund des Bürgermeisters von Viol.

9 – Engelsrefugium
Tief unter der Erde verbirgt sich dieses Höhlensystem, aus welchem die Leute immer wieder schauerliches Stöhnen und Schlurfen vernehmen. Der Untergrund kann von verschiedenen Zugängen aus betreten werden, ist aber von der Seite des Gefrierpasses aus mit einer verschließbaren Panzertür abgeriegelt.

10 – Armins Schmiede
Leicht zu übersehen, befindet sich Armins Schmiede ganz im Osten des Gefrierpasses, nahe an den pechschwarzen und von Schnee überzogenen Klippen geschmiegt. Hier lassen sich sowohl Kleidung mit Panzerelementen aufrüsten als auch die Waffen schärfen/veredeln.

11 – Feuerberg
Der heißeste Ort auf dem Kontinent ist auch der Platz, wo die sogenannten Gargantua-Vögel nisten. Sie werden von den Bewohnern gefürchtet, allerdings ist bis jetzt auch niemals jemand angegriffen worden bzw. durch ihre Krallen und Schnäbel ums Leben gekommen.

12 – Skeletthöhle
Bewacht von einem 2,20 Meter großen Skelett, liegt diese ominöse Höhle. Sie verbindet den friedlicheren Teil der Insel mit dem gefährlicheren Part, weshalb der Wächter dieser Kaverne mehr als Freund denn als Bedrohung gesehen wird.

13 – Flederwald
Aufgrund unterirdischer heißer Quellen eine kleine Oase inmitten der ewigen Schneewüste. Der Name bezieht sich auf die Fledermäuse, welcher hier nach Beute suchen.

14 – Lordis Brücke
Der hier wohnende Einsiedler behält im Auftrag des Königs den Wachposten auf der anderen Seite der Brücke im Auge. Zudem ist er einer der wenigen, welche die Skeletthöhle durchschreiten dürfen.

15 – Wachposten
Bewacht von einem Echsmann, beginnt hier das Territorium von Graf Mondena. Er und seine Geliebte Rosa befinden sich in einem Zwist mit dem Königshaus Merryll, zu einem offenen Ausbruch des Konfliktes ist es bisher aber nicht gekommen.

16 – Vier
Eine verlassene Siedlung mit einer Vielzahl von Erdhöhlen, welche ins Engelsrefugium führen. Zudem verbindet das Dorf sowohl Wachposten als auch Dryadensumpf, Räuberwald und Stachelforst.

17 – Dryadensumpf
Einst ein See, residiert in diesem giftigen Morast nun eine blauhäutige Dryade. Wasser kann die Dame anscheinend nicht leiden, weshalb sie sich in einer ständigen Auseinandersetzung mit dem Wächter des Stachelforstes Dendrian befindet.

18 – Räuberwald
Augenscheinlich eine Sackgasse, so ist diese jedoch verhältnismäßig gut gesichert. Außerdem wimmelt es dort nur so von Banditen, die anscheinend aus dem Nichts erscheinen.

19 – Stachelforst
Dieser stark gesicherte tote Wald führt gradewegs zur Residenz von Graf Mondena und sollte nicht unterschätzt werden.

20 – Kastello Mondena
Über diese kleine Festung ist nichts weiter bekannt, da sie bisher von keinem Menschen lebend erreicht oder verlassen wurde.